Equipment - IMAGE ONE - Fotografien von Bernhard Hutter
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Mit welcher Ausrüstung arbeite ich?

Fast jeder Fotograf empfindet eine stark ausgeprägte Technikverbundenheit. Eine gewisse Materialschlacht resultiert daraus - zumindest, wenn es die Geldbörse zulässt! ;-)

Bereits im Teenageralter konnte mich das damals brandneue Canon EOS Bajonett begeistern. Diverse analoge Canon SLR Bodies wurden irgendwann abgelöst von einer digitalen EOS350D. Weiter ging es mit der EOS30D, 50D und ab 2012 war es die Canon EOS5D MkII.

Geplagt vom hohen Gewicht der Spiegelreflexausrüstung habe ich mich 2013 nach anderen Systemen umgesehen und diese auch gestestet. Überzeugt war ich letztlich von der Leistung der neuen, spiegellosen und kompakten Sony Kameraserie mit dem neuen E Bajonett. Für meine Art der Fotografie ist Sony schlicht besser: Gerne verzichte ich auf die höhere Geschwindigkeit eines SLR Systems. Wichtig sind mir die hervorragende Farbtreue und die Dynamik der Sony Kameras. Ich meine, im Moment hat Sony die Nase vorne.


Ich habe die EOS5D MkII ersetzt gegen eine
Sony A7R und eine Sony A6000 - und dazu folgende Objektive:

Zeiss Touit Distagon 12/2.8 (67mm | 260g)

Zeiss Sony FE Sonnar 35/2.8 (49mm | 120g)

Zeiss ZM Planar 50/2.0 (43mm | 211g)

Leica Elmarit-M 90/2.8 (46mm | 395g)

Zeiss ZE Makro-Planar 100/2.0 (67mm |680g)

Nikon 200mm f/4 AI-s (52mm | 510g)


Als Objektiv-Adapter verwende ich jene von Novoflex und Metabones. Ein leichtes Carbon-Stativ von Gitzo mit Kugelkopf und Filter von B+W werden von anderem Kleinkram ergänzt. Immer dabei und fixer Bestandteil der Tasche ist aber ein kleines Manfrotto Tischstativ MA209 inkl. kleinem Kugelkopf und ein IR Fernauslöser.

Blitze verwende ich quasi nie, und wenn - es reicht mir der kleine integrierte Blitz der A6000. Dieser kleine Blitz lässt sich hervorragend nach oben klappen, für indirektes Licht.

Ab und an kommen eine exzellente sowie kompakte NEX5N mit einem Sony E 18-55 oder einem Zeiss Distagon 28/2.8 C/Y zum Einsatz. Spitzenergebnisse liefert auch das Zeiss Sonnar 90/2.8 G, allerdings geht das Fokusieren mit dem Leica Elmarit-M 90/2.8 besser von der Hand. Ein extrem handliches Voigtländer Heliar 15mm/4.5 ASPH habe ich an der NEX5n und A6000 als Weitwinkel verwendet, nun bevorzuge ich aber das ZEISS Touit 2.8/12. Selten verwende ich auch ein Leica Elmar 135/4.0 (39mm | 405g).


Workflow & Bildbearbeitung

Ich bin kein großer Freund verfremdender Bildbearbeitung, der tatsächlich erlebte Eindruck steht an erster Stelle. Das heißt aber nicht, dass die Kamera mit dem Druck auf den Auslöser diesen Moment genau so auf der Speicherkarte festhält. Deswegen fotografiere ich nicht in JPEG, sondern im RAW Format. Nur im RAW Format kann ich (nachträglich am PC) gerade die Belichtung, und was manchmal auch notwendig ist, den Weissabgleich fein anpassen. Sehr, sehr selten kommen noch weitere Bearbeitungsschritte hinzu. Oberste Instanz ist für mich das Histogramm - es kann erforderlich sein, dass ich den Schwarzwert oder Weisswert leicht korrigieren muss. Wer jetzt aber denkt, die Bilder entstünden im Computer und die angewandte Fototechnik und die hochwertige Ausrüstung spielten keine Rolle, der irrt: Ein schlechtes Bild lässt sich nicht retten - leider! Darum kontrolliere ich meist direkt nach jeder Auslösung das Ergebnis am Kameradisplay - schnell ist gegebenenfalls eine weitere Aufnahme mit geänderten Einstellungen im Kasten, das erspart späteren Frust.

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle einen hochwertigen, wenn möglich kalibrierten Monitor mit mind. Full-HD Auflösung und IPS-Panel. Nicht alle Modelle ermöglichen eine korrekte Farbbeurteilung. Schon um ca 200€ gibt es relativ gute Geräte - wenn man weiss, worauf es ankommt. Ich verwende ein Apple Cinema Display, angesteuert vom von mir bevorzugten Windows 7 Betriebssystem. Dieses 27" Hochglanz-Widescreendisplay hat ein Seitenverhältnis von 16:9 und eine beeindruckende WQHD Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Die Farbgenauigkeit dieses IPS Displays ist hervorragend (max dE=0,4)! Getrübt wird der Eindruck dennoch von der knappen Apple Garantie, welche nur ein Jahr abdeckt - in dieser Qualitätsklasse einfach unpassend.


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